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Eigenheim als Massivhaus bauen

Häuser lassen sich auf unterschiedliche Weise errichten. Die Bauweisen Massivbau, Skelettbau, Leicht- oder Holzbau bieten Vor- und Nachteile. Bei näherer Betrachtung rückt die Massivbauweise bzw. das Massivhaus in den Vordergrund.

MassivhäuserDer Schallschutz beim Massivhaus

Während beim Leichtbau zusätzliche Platten zur Schalldämmung verarbeitet werden müssen, bedeuten die großen Flächen und die hohe Masse einen hohen Schallschutz. Hierdurch wird eine größere Planungsfreiheit ermöglicht.

Die Wärmespeicherung beim Massivhaus

In Bezug auf Wärmespeicherung, welcher aufgrund der hohen Energiekosten in diesen Tagen eine höhere Bedeutung zukommt, bietet das Massivhaus aufgrund seiner Bauweise ebenfalls einen großen Vorteil. Dies liegt in dem größeren Volumen begründet.

Die Planungszeit für ein Massivhaus

Auch in Punkto Planungszeit liegt der Massivbau klar im Vorteil, da die Details meist einfach und die Planungssicherheit somit hoch ist.

Sicherheit und Wertstabilität der Massivhäuser

MassivbauAuch das Thema Sicherheit ist beim Massivhaus einfacher umzusetzen, ebenso, wie die höhere Luftdichtigkeit.
Entscheidend jedoch ist die längere Haltbarkeit, wodurch der Massivbau langfristig planbar wird und eine Nachhaltigkeit verliehen bekommt. Dies wiederrum führt zu einer Wertstabilität, da die längere Haltbarkeit einen geringeren Wertverlust als Konsequenz aufweist. Als letzten Nutzen bietet das Massivhaus Nachhaltigkeit, da bei korrekter Bauweise und Verarbeitung keine Mängel korrigiert werden müssen, das Haus auf Jahre sicher und daher eine Standfestigkeit gegeben ist.

Die Baustoffe für den Massivbau

In Abhängigkeit vom Anforderungsprofil stehen diverse Baustoffe zur Auswahl. Die Vertreter Ziegel, Kalksandstein und Porenbeton/Gasbeton haben sich besonders bewährt. Sie bieten differenzierte Eigenschaften, sowie Vor- und Nachteile.

Haus massiv bauen mit Ziegelmauerwerk

Massivhaus bauen mit ZiegelDer Ziegel wird wie folgt hergestellt: Als Basisprodukt dient Lehm oder Ton. Dieses wird dann nach und nach mit Wasser vermischt, weshalb eine homogene Masse entsteht. Anschließend wird der Lehm gereinigt und teilweise mit Sand oder zusätzlichem Ton versetzt. Daraufhin wird die Masse in Formen gegeben und überschüssiges Material abgenommen/ abgestrichen. Vor dem letzten Arbeitsschritt muss die Masse mehrere Wochen an der Luft trocknen. Zuletzt werden die Ziegel im Ofen bei 600 – 900°C gebrannt, wobei der gesamte Brennvorgang bis zu 14 Tage in Anspruch nimmt.
Diese Ziegel bieten eine gute Wärmespeicherung sowie eine gute Beständigkeit. Je nach Zugabe von Beschlagstoffen können diverse Eigenschaften des Ziegels beeinflusst werden.
Die Vorteile der Ziegel liegen in der kostengünstigen Herstellung, der mechanischen Belastbarkeit sowie einer schnellen Verarbeitung. Als Nachteile kommen eine mangelnde Dämmung, geringer Schallschutz, sowie eine schwierige Verarbeitung, in Betracht.

Haus mit Kalksandstein massiv bauen

Massivhaus bauen mit KalksandsteinDer zweite wichtige Baustoff im Massivbau ist der Kalksandstein. Da die in der Natur vorkommende Menge an Kalksandstein nicht den Bedarf deckt, wird er zum größten Teil industriell gefertigt. Dazu wird eine Mischung im Verhältnis von 1:12 aus Calciumoxid und Quarzsand mit Wasser gemischt. Nach der Umwandlung in Kalkhydrat wird die Mischung durch hydraulische Pressen bei einem Druck von bis zu 16 bar für einen Zeitraum zwischen vier und acht Stunden gehärtet. Die Steine gibt es in sämtlichen Formaten zu erwerben.Als Eigenschaften kommen hier Tragfähigkeit, Brand- sowie Hitzeschutz zum Einsatz. Die Vorteile von Kalksandstein sind eine hohe Drucktragfähigkeit, Feuchtigkeitsregulation, Schallabsorption, Wärmespeicherung und Ökologie, weil er energiesparend produziert wird. Die Nachteile liegen in der schlechten Wärmedämmung und der aufwändigen Verarbeitung von Kalksandstein.

Massivhaus bauen mit Porenbeton/ Gasbeton

Massivhaus bauen mit PorenbetonPorenbeton/ Gasbeton besteht aus Calciumoxid, Quarzsand und Wasser. Diese Mischung wird mit Aluminiumpulver/ Aluminiumpaste versetzt, wodurch sie aufschäumt. Bei 180 bis 200°C und 10 bis 12 bar ist der Porenbeton/Gasbeton nach sechs bis zwölf Stunden hergestellt. Das Material verfügt über eine geringe Dichte als Eigenschaft, sowie eine geringe Druckstabilität. Die Vorteile von Porenbeton/Gasbeton liegen in der extrem guten Wärmedämmung, der leichten Verarbeitung, sowie dem geringen Gewicht. Von Nachteil ist eine hohe Feuchtigkeitsaufnahme sowie ein etwas geringerer Schallschutz.

Fazit:
Die drei Baustoffe, Porenbeton /Gasbeton, Kalksandstein und Ziegel, sind für den Massivbau und ein Massivhaus gut geeignet. (www.massivhaus-massivbau.de) Welcher Baustoff letztendlich zum Einsatz kommt, richtet nach den Anforderungen, die Sie an Ihr neues Haus stellen. Die Baustoffe können problemlos mit weiteren Dämmstoffen versehen werden.

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